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Zwischen Genuss und Sucht: Der richtige Umgang mit Alkohol

Können wir gut einschätzen, wann wir zu viel Alkohol trinken? Und ab wann schadet Alkohol dem Körper? Das Apotheken Magazin hat in seiner aktuellen Ausgabe genauer nachgefragt, wo die Grenze zu riskanten Trinkmengen liegen, wann man von Rauschtrinken sprechen kann und wann von einer Alkoholabhängigkeit.  

Riskante Trinkmengen bedeuten, dass Sie Gefahr laufen, durch Alkohol krank zu werden. Diese Mengen sind durchschnittlich mehr als ein kleines alkoholisches Getränk am Tag bei Frauen oder zwei kleine Getränke bei Männern. Als kleine Getränke zählen solche, die in etwa 10 Gramm reinen Alkohol enthalten. Das trifft zum Beispiel für 0,25 Liter Bier (5 Vol.-%) oder 0,1 Liter Wein/Sekt (12 Vol.-%) zu. Bei Spirituosen (33 Vol.-%) entspricht dies zwei einfachen Schnapsgläsern (je 2 cl). 

Rauschtrinken ist mit einem erhöhten Risiko für gesundheitliche Schäden verbunden. Man kann auch anderen damit schaden, zum Beispiel durch alkoholbedingte Unfälle bei der Arbeit oder im Straßenverkehr oder durch Gewalt unter Alkoholeinfluss. Rauschtrinken bedeutet, dass man als Frau vier oder mehr und als Mann fünf oder mehr Getränke bei einer Gelegenheit konsumiert.  

Alkoholabhängigkeit heißt, dass Sie unter anderem nicht mehr frei entscheiden können, wie oft, wie viel und wann Sie trinken. Sie müssen mehr trinken als früher, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Es können Entzugserscheinungen auftreten, wenn Sie keinen oder weniger Alkohol trinken. Sie trinken vielleicht auch dann weiter, wenn Sie wissen, dass Ihnen der Alkoholkonsum schadet. 

Außerdem in diesem Heft: Promi-Interview: Max Giesinger macht „digitalen Detox“ +++ Diabetes-Garten: Pflanzen mit Wirkung +++ Cybermobbing: Attacke aus dem Netz

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Apotheken Magazins