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Zeit für moderne Diabetes-Medikamente

Hohe Blutzuckerwerte können auf Dauer Blutgefäße, Herz und Nieren schädigen. Moderne Diabetes-Medikamente senken das Risiko für solche Folgeschäden. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt sie in ihrer aktuellen Ausgabe vor.  

Menschen, die wegen Typ-2-Diabetes in ärztlicher Behandlung sind, kennen oft zwei Wirkstoffe, die den Blutzucker senken: Metformin und Insulin. Wenngleich es schon seit vielen Jahren noch andere Wirkstoffe gibt, werden diese deutlich seltener eingesetzt. Die neue Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) zur medikamentösen Therapie des Typ-2-Diabetes könnte dies nun ändern. Denn auch sie empfiehlt nun für viele Patienten den frühzeitigen Einsatz sogenannter SGLT2-Hemmer und GLP-1-Rezeptoragonisten.  

GLP-1-Rezeptoragonisten (Glutide): Diese Wirkstoffe ahmen natürliche Darmhormone (Inkretine) nach, die nach Zuckerkonsum die Produktion von Insulin fördern und dessen Wirkung verbessern. Sie erleichtern außerdem die Gewichtsabnahme, senken den Blutdruck und schützen Herz und Blutgefäße. Zu den Wirkstoffen gehören etwa Liraglutid, Dulaglutid und Exenatid. Sie werden täglich oder wöchentlich gespritzt. Und bald könnte der erste GLP-1-Rezeptoragonist in Tablettenform auf den Markt kommen.  

SGLT2-Hemmer (Gliflozine): Sie sorgen dafür, dass überschüssiger Zucker über den Urin ausgeschieden wird. Dies erleichtert auch die Gewichtsabnahme. Außerdem können SGLT-2-Hemmer die Niere schützen. Zu den hierzulande zugelassenen Wirkstoffen gehören Dapagliflozin und Empagliflozin.  

Außerdem in diesem Heft: Was man zum Leben braucht: gesunde Mischkost +++ So lange sind Rezepte gültig +++ Darmgesund essen mit Probiotika

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der “Neue Apotheken Illustrierte”