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Wie Gesundheits-Apps helfen können

Digitale Gesundheitsanwendungen können heute viel mehr als Schritte oder Kalorien zählen. Auch Patienten mit chronischen Erkrankungen profitieren von ihnen, informiert die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe.

Drei Arten von digitalen Gesundheitsanwendungen (Gesundheits-Apps) lassen sich laut Verbraucherzentrale unterscheiden: Apps, die ein gesundheitsbewusstes Verhalten unterstützen, zählen zu den Lifestyle-Apps. Zu ihnen gehören etwa Fitness-Tracker. Die zweite Gruppe bilden Service-orientierte Apps. Sie erinnern die Nutzer beispielsweise daran, dass es Zeit ist, ein Arzneimittel einzunehmen. Andere dienen als Tagebuch, um den Verlauf oder die Symptome einer Erkrankung zu dokumentieren, etwa die Stärke von Schmerzen, Blutdruck- oder Blutzuckerwerten.

Die dritte und sensibelste Gruppe bilden medizinische Apps. Sie dienen der Diagnose oder Therapie einer Erkrankung und müssen als Medizinprodukt zugelassen werden. Einige Apps – etwa zur Unterstützung von Patienten mit Multipler Sklerose, Migräne oder psychischen Erkrankungen – können sich gesetzlich Versicherte inzwischen auf einem Kassenrezept verordnen und die Kosten erstatten lassen. Welche dies aktuell sind, ist im Verzeichnis digitale Gesundheitsanwendungen, kurz DiGA, auf der Internetseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte einsehbar. Wer digitale Gesundheitsanwendungen nutzen möchte, sollte einen kritischen Blick auf die Zuverlässigkeit und die Datensicherheit werfen, rät die Verbraucherzentrale. Schließlich vertrauen Anwender den Anbietern sensible Gesundheitsdaten an. Unterstützung bei der App-Auswahl kann die Weiße Liste der Bertelsmann Stiftung bieten, die sich derzeit im Aufbau befindet.

 Außerdem in diesem Heft: Richtig zu Hause Blutdruck messen +++ LADA: Typ-1-Diabetes bei Erwachsenen +++ Sonnenschutz schützt auch vor Falten

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der “Neue Apotheken Illustrierte”