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Was Vitamin B alles kann

Irgendwie braucht man sie. Aber wofür genau wissen die wenigsten. Kurze Steckbriefe zu den wichtigsten B-Vitaminen in der aktuellen Ausgabe des Apotheken Magazins geben Klarheit. Was können zum Beispiel Vitamin B9 und B12?

Vitamin B9 

– Besser bekannt unter der Bezeichnung Folsäure.

– Folsäure hilft bei der Teilung und Differenzierung von Zellen. Besteht ein Mangel, zeigt sich dieser vor allem an Zellsystemen, die sich oft erneuern. Dazu gehören beispielsweise die roten Blutkörperchen.  

– Zeichen eines Mangels ist eine Veränderung des Blutbildes: Auch bei Schwangerschaft und Wachstum nimmt Folsäure eine wichtige Rolle ein. Steht zu wenig zur Verfügung, steigt das Risiko für Fehlgeburten, Fehlbildungen oder Wachstumsverzögerungen. 

– Folsäure steckt in grünem Gemüse wie Spinat, Mangold, Brokkoli, Kräutern und Salaten sowie in Tomaten, Hülsenfrüchten oder Nüssen.  

– Bei einer Schwangerschaft empfehlen sich Folsäurepräparate. Ist sie geplant, sollte die Frau schon zuvor Folsäure einnehmen.  

– Zufuhrempfehlung: Erwachsene 300 µg/Tag (enthalten in etwa 200 Gramm Spinat), Schwangere: 550 µg/Tag.

Vitamin B12 

– Der Stoffwechsel von Vitamin B12 und Folsäure hängt voneinander ab.  

– Auch ein B12-Mangel kann zu einer Blutarmut führen. Diese äußert sich beispielsweise durch Müdigkeit und Erschöpfung. Auch die Nerven brauchen das Vitamin. Ein Mangel begünstigt sonst Gedächtnisstörungen.  

– Die meisten Menschen in Deutschland nehmen genug Vitamin B12 durch Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte auf. Veganer und ältere Menschen zeigen häufiger einen Mangel. Diesen können Präparate aus der Apotheke ausgleichen.

– Zufuhrempfehlung: Erwachsene 3 µg/Tag (enthalten in etwa 150 Gramm Rindfleisch)

Außerdem in diesem Heft: Zu viel Körperfett? Bewegung hilft! +++ Promi-Interview mit Bärbel Schäfer: „Einsamkeit ist ein Tabu“ +++ Wie Meditation heilen kann

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