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Reha-Ansprüche bleiben in Pandemiezeiten erhalten

Reha-Maßnahmen waren und sind in Zeiten der Coronavirus-Pandemie nicht immer einfach durchzuführen. Worauf sich Patienten einstellen müssen, erklärt Rüdiger Herrmann, alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten.

Welche Pandemie-Einschränkungen gelten derzeit im laufenden Betrieb?

Herrmann: Die medizinischen Leistungen und Behandlungen in unseren Kliniken sind voll gewährleistet, da gibt es keine Abstriche. Auch der Rehabilitationssport darf stattfinden, sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen – allerdings immer unter Einhaltung der erforderlichen Schutzvorkehrungen.

Womit müssen Patienten rechnen, die ihre Reha abbrechen mussten oder gar nicht antreten konnten? Besteht weiter Anspruch auf die Reha?

Herrmann: Der Anspruch auf eine Reha besteht weiter, er geht den Versicherten nicht verloren. Wurde die Rehabilitation abgebrochen, besteht die Möglichkeit, diese zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen, zu wiederholen oder neu zu beantragen. Für die Beantragung einer erneuten Reha-Leistung steht ein Kurzantrag zur Verfügung, der den Reha-Kliniken vorliegt.

Allgemein gefragt: Lohnt es sich momentan, eine Reha zu beantragen, oder besteht weiter Gefahr, dass sie abgesagt werden muss?

Herrmann: Die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie können auch wir nicht vorhersagen. Mein Rat ist aber ganz eindeutig: Wer eine Reha benötigt, sollte sie natürlich beantragen. Ganz besonders gilt das für Versicherte, die selbst eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht haben. Ihnen kann eine Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung dabei helfen, zu Kräften zu kommen, damit sie Schritt für Schritt ihr Berufs- und Alltagsleben wieder aufnehmen können.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Ausgabe vom 1. August 2021.

Außerdem in diesem Heft: Erziehungsratschläge: Wie Eltern durch die Pubertät kommen +++Jetzt wieder zum Arzt gehen! +++ Hände besser desinfizieren statt waschen

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der “Neue Apotheken Illustrierte”