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LADA: Typ-1-Diabetes bei Erwachsenen

Weil sich Typ-1-Diabetes meist im Alter zwischen 10 und 15 Jahren bemerkbar macht, ist oft von Jugenddiabetes die Rede. Doch kann sich diese Diabetes-Form auch erst im Erwachsenenalter zum ersten Mal zeigen, informiert die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten.

Derzeit leben etwa 373 000 Menschen mit Typ-1-Diabetes in Deutschland. Davon sind rund 32 000 zwischen 0 und 17 Jahre alt. Jedes Jahr erkranken etwa 3 100 Kinder und Jugendliche neu. Rund zehn Prozent der Menschen, die die chronische Krankheit bekommen, entwickeln eine Sonderform des Typ-1-Diabetes, den sogenannten LADA, der erst im Erwachsenenalter auftritt. LADA steht dabei für »latent autoimmune diabetes in adults«.

Dieser verzögert einsetzende, autoimmunbedingte Diabetes tritt bei Erwachsenen dreimal häufiger auf als der klassische Typ-1-Diabetes. Auch bei dieser Form zerstört das eigene Abwehrsystem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Allerdings geschieht dies in der Regel etwas langsamer, so dass auch manchmal zunächst ein Typ-2-Diabetes vermutet wird. Typisch für LADA: Die Patienten sind in der Regel über 35 Jahre alt, schlank und brauchen oft innerhalb von nur sechs Jahren nach der Diagnose Insulin. Bei einer Blutuntersuchung lassen sich spezielle Antikörper feststellen.

Außerdem in diesem Heft: Richtig zu Hause Blutdruck messen +++ Wie Gesundheits-Apps helfen können +++ Sonnenschutz schützt auch vor Falten

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der “Neue Apotheken Illustrierte”