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Interview mit Wolfgang Niedecken: „Ich denke noch lange nicht ans Aufhören“

Wolfgang Niedecken blickt auf zwei ereignisreiche Jahre zurück, obwohl er während der Coronazeit ziemlich zurückgezogen lebte. Warum seine Frau für ihn in die Apotheke geht und wie er sich als Rockmusiker über 70 fühlt, erklärt er in der aktuellen Ausgabe des Apotheken Magazins. 

Wenn es um die Behandlung von Krankheiten geht, ist Wolfgang Niedecken, Frontsänger der Kölner Kultband BAP, konsequent und sieht den Tatsachen ins Auge. Das hat ihm sein Schlaganfall vor 11 Jahren und jetzt auch die Corona-Pandemie gelehrt. „Seit Corona habe ich wegen meines Alters und entsprechend höheren Risikos versucht, meine Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren. Mittlerweile bewege ich mich wieder häufiger unter Menschen. Ich bin viermal geimpft und nehme das mit der Maske sehr ernst. Ich tue alles, was möglich ist, um mich nicht anzustecken, und kann das nur jedem empfehlen. Aber wenn ein Rockmusiker zur Vernunft mahnt, ist das ja fast schon geschäftsschädigend.“ 

Mit seinem Alter hadert er nicht. Wie Anfang der 70 fühle er sich aber nicht, gibt er zu: „Bei bestimmten Gelegenheiten merkt man natürlich, dass das nicht mehr der Realität entspricht. Das ist der Lauf der Dinge, darüber muss man sich nicht aufregen. Ich denke noch lange nicht ans Aufhören. Das Wichtigste ist, dass ich weiter Spaß an der Musik habe.“ Es gelte, die Lebenszeit, die einem bleibt, sinnvoll zu nutzen. 

Seinen „Familienbetrieb“ bezeichnet er als eine Art Kraftquell. Schon Niedeckens Eltern „besaßen einen Laden am Chlodwigplatz in Köln und haben Lebensmittel verkauft. Meine Frau und ich verkaufen Poesie in irgendeiner Form. Tina fotografiert und kümmert sich um das Organisatorische. Manchmal kommt das Familienleben dabei zu kurz, weil wir oft auch das Wochenende durcharbeiten. Unsere Kinder ermahnen uns immer deswegen.“ 

Außerdem in diesem Heft: Diese Blüten heilen +++ Welcher Diabetestyp sind Sie? +++ Was tun bei Lieferengpässen von Arzneimitteln?

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