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Die besten Tipps für ein gesundes Herz

Ein gesunder Lebensstil trägt dazu bei, einem Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen. Schon kleine Veränderungen können helfen. Die besten Alltagstipps hat das Apotheken Magazin in seiner aktuellen Ausgabe zusammengestellt. Drei Beispiele aus der Küche: 

Ölwechsel lohnt sich 
Fette galten lange als ungesund. Doch es kommt auf die Art an. Bereits ein halber Teelöffel Olivenöl täglich senkt das Risiko, vorzeitig an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben. Dies berichten Forscher in der Fachzeitschrift »Journal of the American College of Cardiology«. Sie untersuchten über einen Zeitraum von 28 Jahren die Ernährungsgewohnheiten von mehr als 90.000 Erwachsenen. Ihr Ergebnis: Wer regelmäßig zu Olivenöl griff, verstarb zu 19 Prozent seltener an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Das gesunde Fett lässt sich in Salaten, aber auch beim Kochen oder Backen verwenden. 

Kräuter statt Salz 
Ein hoher Blutdruck steigert das Risiko für Herzleiden. Bei vielen Betroffenen trägt zu viel Salz in Lebensmitteln dazu bei, ihn in die Höhe zu treiben. Den meisten fehlt allerdings der würzige Geschmack, wenn sie es beim Kochen weglassen. Doch es gibt Alternativen: Frische Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Dill und Brunnenkresse verleihen Würze und ein intensives Aroma. Liebstöckel bringt einen deftigen Geschmack, Basilikum und Rosmarin sorgen für mediterranes Flair und Koriander peppt die asiatische Küche auf. Eine kräftige Note verleihen außerdem Knoblauch oder Bärlauch, frisch gemahlener Pfeffer, Ingwer oder Chili. 

Gesund knabbern 
Bereits in den 1950er-Jahren untersuchte eine große Studie in sieben Ländern, wie die Ernährung die Herzgesundheit beeinflusst. Eine Entdeckung war der Effekt von Nüssen. Ihr positiver Einfluss liegt an den in ihnen enthaltenen ungesättigten Fettsäuren. Sie tun dem Herz-Kreislauf-System gut, indem sie Blutfettwerte normalisieren. Dadurch vermindert sich das Risiko für Ablagerungen in den Blutgefäßen. Zudem sollen Nüsse entzündliche Prozesse hemmen und damit krankhafte Veränderungen in den Arterienwänden verlangsamen können. Man sollte allerdings die natürliche Variante wählen, also nicht zu gerösteten oder gesalzenen Nüssen greifen. Und wegen des hohen Fettgehaltes spielt auch die Menge eine Rolle. Mehr als täglich 30 Gramm sollten es nicht sein.  

Außerdem in diesem Heft: Pflanzen für die Venen +++ Promi-Interview mit Matthias Reim: »Ich hielt mich für unverwundbar« +++ Riskante Atempausen im Schlaf

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Apotheken Magazins