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Diabetes-Therapie: Zeit für Insulin?

Es gibt heutzutage viele Therapiemöglichkeiten, um den Blutzucker unter Kontrolle zu bringen. Während früher oft relativ bald Insulin eingesetzt wurde, lässt sich dies heute länger hinauszögern. Die Neue Apotheken Illustrierte DIABETES extra beleuchtet in ihrer aktuellen Ausgabe unterschiedliche Therapieoptionen. Experten erläutern die Möglichkeiten und Grenzen von GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT-2-Hemmern und erklären, wann es Zeit für Insulin wird. Die Leser erfahren auch, warum man keine Angst vor der Spritze haben muss und wie unterschiedlich eine Insulintherapie ausfallen kann. Hier die wichtigsten Ansätze auf einen Blick:  

BOT = Basal unterstützte orale Therapie

Bei ausschließlich hohen Nüchternwerten am Morgen kann ein ultralang wirksames Insulin, das man in der Regel am späten Abend spritzt, in Ergänzung zu blutzuckersenkenden Tabletten oder GLP-1-Rezeptoragonisten genügen. Voraussetzung: Der Körper produziert noch ausreichend eigenes Insulin.

SIT = supplementäre Insulintherapie

Auch SIT ergänzt eine Therapie mit blutzuckersenkenden Tabletten und setzt eine körpereigene Insulinproduktion voraus. Sie kommt zum Einsatz, wenn vor allem die Blutzuckerwerte nach dem Essen stark ansteigen. Das Insulin wird dann gezielt zu einer oder mehreren Mahlzeiten gespritzt.

CT = konventionelle Insulintherapie

Bei dieser Behandlungsform spritzt sich der Patient zweimal am Tag ein sogenanntes Mischinsulin, das kurz und lang wirkende Bestandteile enthält. Diese Therapieform empfehlen Ärzte nur noch selten, da der Patient einen sehr festen Tagesablauf einhalten muss.

ICT = intensivierte konventionelle Therapie

Eine Therapie für Menschen, die kaum noch oder kein eigenes Insulin mehr produzieren. Gespritzt wird mehrmals täglich – abends lang wirksames Insulin, zu den Mahlzeiten kurz wirksames Insulin. Die Behandlung ermöglicht sehr gute Blutzuckerwerte und eine flexible Lebensführung.

Außerdem in diesem Heft: Experten-Interview: Mit Diabetes erwachsen werden +++ Faktencheck Grippeimpfung +++ Apotheker-Tipp: „Bei Fragen zum Abnehmen beraten wir Sie gern!“

> Mehr darüber lesen Sie in der Extra Ausgabe der “Neue Apotheken Illustrierte”