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Der Weg zum Diabetes-Warnhund

Hunde unterstützen den Menschen in vielen Lebenslagen: etwa als Jagd-, als Lawinen- und Blindenhund. Seit 2007 werden in Deutschland auch Diabetes-Warnhunde ausgebildet. Die Neue Apotheken Illustrierte nennt in ihrer aktuellen Ausgabe Wege zu einem solchen Freund und Helfer. 

Nicht jeder Hund eignet sich als Warnhund. Border Collies, Retriever oder Schweißhunde vereinigen ideale Voraussetzungen. Sie sind neugierig, haben keinen erhöhten Hüte-Instinkt und keinen starken Jagdtrieb. Oft zeigt sich erst während der Ausbildung zum Diabetes-Warnhund, ob diese gelingt. Wenn man über vierbeinige Hilfe nachdenkt, spricht man zunächst mit einem Diabetologen und wendet sich dann an eine Hundeschule. Die Ausbildungskosten belaufen sich auf 5 000 bis 7 000 Euro und werden derzeit nicht von den Krankenkassen übernommen. 

Was die Tiere genau wahrnehmen, ist noch nicht endgültig geklärt. Doch neuere Studienergebnisse deuten darauf hin, dass sie eine Veränderung der Sauerstoffsättigung im Blut erkennen, was etwa vor einer Asthmaattacke, einem epileptischen Anfall, bei einer Über- oder Unterzuckerung geschieht. Ein Sinken der Sauerstoffsättigung verändert die Atemgeschwindigkeit – für Menschen nicht hörbar – minimal. Die Theorie geht davon aus, dass die Warnhunde diese minimale Veränderung hören. Der Geruchssinn wäre danach nicht beteiligt. 

Außerdem in diesem Heft: Metformin als Anti-Aging-Hoffnung +++ Telepharmazie als neuer Weg in die Apotheke +++ Tattoo-Farben nicht immer unbedenklich

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der “Neue Apotheken Illustrierte”