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Beim Herzrhythmus im Takt bleiben

Unser Herz verrichtet unaufgeregt seinen Dienst, pumpt und entspannt sich, ein ums andere Mal, viele Jahre lang. Was es ernstlich aus dem Takt bringt, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe zusammengefasst. 

Aufregung, Stress, Verliebtsein: Auch bei gesunden Menschen kommt das Herz manchmal kurz aus dem Takt. Im Prinzip ist das nichts Ungewöhnliches. »Harmloses Herzstolpern bedarf keiner Behandlung«, beruhigt die Deutsche Herzstiftung. Allerdings lässt sich anhand der Symptome nicht immer auf die Schwere der Erkrankung schließen. Während einige Betroffene bei harmlosen Herzrhythmusstörungen starke Beschwerden spüren, haben andere selbst bei bedrohlichen Herzrhythmusstörungen kaum Symptome. »Neu auftretende Beschwerden wie Herzstolpern, Herzrasen oder ein plötzliches Aussetzen des Herzschlags sollten immer abgeklärt werden«, so die Herzstiftung. Das gelte vor allem dann, wenn weitere Beschwerden wie vorübergehende Schwindelgefühle oder kurz dauernde Bewusstlosigkeit, eine Leistungsminderung oder Brustschmerzen auftreten.  

Die häufigste Herzrhythmusstörung ist das Vorhofflimmern: Durch eine Art elektrisches Gewitter pumpt das Herz zu schnell, aber mit abnehmender Leistung. Zu den häufigen Ursachen zählen Bluthochdruck, eine koronare Herzkrankheit oder Herzschwäche. Darüber hinaus kann das Herz auch auf andere Erkrankungen wie etwa eine Überfunktion der Schilddrüse mit Taktfehlern reagieren. Hoher Alkoholkonsum, Diabetes, Rauchen oder Übergewicht können die Entstehung von Vorhofflimmern begünstigen. 

Ein wichtiges Instrument, um ein durch Kammerflimmern unkontrolliert zu schnell schlagendes Herz wieder in seinen richtigen Rhythmus zurückzuführen, ist der Defibrillator. Sobald sich die Herzfrequenz zu stark beschleunigt, gibt er einen oder mehrere Stromstöße an das Herz ab, die die Rhythmusstörung beenden. Das Herz kann danach wieder normal weiterschlagen.  

Außerdem in diesem Heft: Blutzucker: Achtung bei Infekten +++ Autounfall durch Medikamente? +++ Beauty-Präparate sind eine Sache des Hauttyps

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der “Neue Apotheken Illustrierte”